Der Deutsche Nationalpreis 2001 - 2003

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Der Deutsche Nationalpreis 2001

Der fünfte Nationalpreis (Pressemitteilung) wurde am 14. Juni 2001 in der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder, an Tadeusz Mazowiecki und Prof. Dr. Joseph Rovan vergeben. Durch ihr Engagement haben Tadeusz Masowiecki und Joseph Rovan einen wichtigen Beitrag für die Aussöhnung und den Dialog zwischen Polen bzw. Frankreich und Deutschland geleistet. »Sie haben damit zugleich an dem bemerkenswerten Einvernehmen zwischen drei für Europa konstitutiven Staaten prägend mitgewirkt, das sich als Weimarer Dreieck einen eigenen Namen gemacht hat«, so der Präsident des Senats der Deutschen Nationalstiftung, Prof. Dr. Richard Schröder, zur Begründung der Entscheidung. Die Laudatio auf die beiden Preisträger hielt Prof. Dr. Fritz Stern.

Die Preisträger werden je einen Teil des Preisgeldes der völkerverbindenden Nachwuchsarbeit zukommen lassen; Herr Mazowiecki zugunsten des deutsch-polnischen Studentenaustausches, Herr Rovan für eine Tagung zur französisch-deutsch-polnischen Jugendarbeit.

Die Texte der Begrüßung durch Helmut Schmidt sowie der anderen Wortbeiträge erhalten Sie durch Anklicken der jeweiligen Namen.

Der Deutsche Nationalpreis 2002

Der sechste Nationalpreis wurde am 24. Juni 2002 in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin an Günter de Bruyn und Wolf Jobst Siedler vergeben.

»Sie beide haben - mit gleichem Geburtsort und Geburtsjahr, im Westen wie im Osten unseres Landes -, immer wieder Themen der Vergangenheit und Gegenwart aufgegriffen, die das ganze geteilte wie geeinte Land bewegten«, so der Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Nationalstiftung, Helmut Schmidt, zur Entscheidung.

Der Verleger und Publizist Wolf Jobst Siedler sowie der Romancier und Essayist Günter de Bruyn - wache Zeitzeugen und Chronisten beider deutscher Diktaturen sowie der deutschen Teilung - haben sich um die Bewahrung der politischen Kultur und des historischen Gedächtnisses Deutschlands verdient gemacht. Sie haben damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung des wiedervereinigten Deutschlands geleistet.

Die Laudatio hielt Richard von Weizsäcker.

Der Deutscher Nationalpreis 2003

Am 18. Juni 2003 wurde im Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Berlin) der siebte Nationalpreis an Václav Havel verliehen.

Der frühere tschechische Präsident erhielt ihn aus der Hand des Bundespräsidenten Johannes Rau, welchen Helmut Schmidt und rund tausend Gäste begrüßten.

»Als Schriftsteller wie als Politiker hat sich der Preisträger mit Entschiedenheit und Mut für die Bürgerrechte in Prag, der damaligen Tschechoslowakei und Osteuropa eingesetzt. Sein Lebenslauf vom inhaftierten Dissidenten zum Staatspräsidenten verkörpert den Weg seiner Heimat von gewaltsam auferlegter Fremdbestimmung hin zu eigener, vertrauensvoller Gestaltung von Politik und Gesellschaft. Sein Beispiel lehrt zugleich, wie sehr Literatur und Politik, Macht und Geist einander bedingen. Die Stiftung ehrt eine Persönlichkeit, die die Bedeutung von gesellschaftlich - politischem Engagement und Zivilcourage für unser Gemeinwesen vor Augen führt«, so die Preis-Urkunde.

Die Lobrede auf Václav Havel hielt Professor Dr. Kurt Biedenkopf.

Pressemitteilung vom 18. Juni 2003


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„Gab es beim G20-Gipfel Polizeigewalt? Das will ich hoffen“ Richard Schröder in seinem Vortrag am 21.11. anlässlich einer Podiums­diskussion der Stiftung mit Polizeipräsident Ralf Martin Meyer, Prof. Dr. Stefan Oeter und dem Stellv. Chefredakteur des Hamburger Abendblattes mit einer Einleitung von Dirk Reimers.


Von Richard Schröder: 10 Thesen für ein weltoffenes Deutschland


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