Deutscher Nationalpreis 2008

Die enge Verzahnung von Freiheit und Einheit stand im Mittelpunkt der Verleihung des Nationalpreises 2008 an die Initiatoren eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in der deutschen Hauptstadt.

Nationalpreis 2008

Was die deutsche Nationalstiftung am 18. März, dem Jahrestag der ersten freien Wahlen zur Volks­kammer der damaligen DDR verkündet hatte, wurde am ebenfalls symbol­trächtigen 17. Juni vollzogen: In der voll besetzten Französischen Friedrich­stadt­kirche überreichte Prof. Dr. Kurt Biedenkopf als Senats­präsident der Deutschen Nationalstiftung die Urkunden an Jürgen Engert, Florian Mausbach, Lothar de Maizière, Günter Nooke und an die Deutsche Gesell­schaft, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Börnsen. Nach zehnjähriger Über­zeugungsarbeit hat diese Bürgerinitiative den Deutschen Bundes­tag dafür gewonnen, der ersten erfolgreichen und friedlichen Revolution in Deutschland für Freiheit und Einheit und im Frieden mit seinen Nachbarn ein Denkmal zu setzen.

Musikalisch umrahmt von Solisten des Berliner Musik­gymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach ermahnte und ermunterte der französische Politik­wissenschaftler Prof. Dr. Alfred Grosser als Laudator die Deutschen, sich stärker ihrer nationalen Freiheits­traditionen zu erinnern und schlug den Bogen vom Hambacher Fest 1832 über die Frankfurter Paulskirche 1848, Weimar, das Grundgesetz von 1949 mit dem Präambel-Appell an das gesamte Deutsche Volk, die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden bis zur friedlichen Revolution der Menschen in der DDR von 1989 als Teil einer osteuropäischen Freiheitsentwicklung.

Prof. Dr. Richard Schröder, selbst Motor der Denkmalsidee, begründete als Vorstands­vorsitzender der deutschen Nationalstiftung in seiner Begrüßungsrede, dass kein Mensch und auch kein Volk allein aus der Erinnerung an sein Versagen Orientierung und Ermunterung gewinnen kann. Neben dem Vorwurf der Unfähigkeit zu trauern gebe es auch den der Unfähigkeit, sich zu freuen. Nach den Mahnmalen für Opfer der Gewalt und der Verblendung unter deutschen Diktaturen gebe es jetzt Anlass für ein nicht nur für die Deutschen, sondern auch für Europa erfreuliches Ereignis.

Jürgen Engert und Wolfgang Börnsen unterstrichen in ihren Dankes- und Schlussworten die Unteilbarkeit der Erinnerungskultur.

Mit dem Preisgeld von 50.000 Euro wird die Deutsche Gesellschaft die Denkmalsidee bundesweit in öffentlichen Foren zur Diskussion stellen.

Weitere Bilder der Veranstaltung

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung vom 18. März 2008.

Wenn Sie zu künftigen Nationalpreisverleihungen eingeladen werden wollen, klicken Sie bitte hier.


↑  zum Seitenanfang

Aktuell

01.05.2017

Die SchulBrücke Europa hat Geburtstag!
Vor 10 Jahren ging die SchulBrücke Europa an den Start

SchulBrücke Europa 2007

Am 14. März feiern die Teilnehmer der Jubiläums-SchulBrücke bei der Robert-Bosch-Stiftung.


Deutscher Nationalpreis 2017 geht an Dr. Rafał Dutkiewicz – Stadt­präsident von Breslau.

Zur Pressemeldung
deutsch » / polnisch »


Die erste LehrerBrücke vom 09.02. bis 12.02.17 in Weimar.

mehr »


Alles Wichtige zum Deutschen Nationalpreis 2016 in einer neuen Dokumentation, zu beziehen über die Geschäftsstelle oder als Download unter Publikationen.


Neu im Senat der Stiftung:
Prof. Dr. Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunst­sammlungen Dresden und Prof. Dr. Bassam Tibi, Politik­wissenschaftler, Senats­mitglied Peer Steinbrück übernimmt das Amt des stellvertretenden Senats­präsidenten.


Im Rahmen eines Kolloquiums werden in diesem Jahr zehn Fritz-Stern-Stipendien am 18.11.16 an der Viadrina Europa-Universität in Frankfurt/Oder übergeben
mehr »


Alles Wichtige über die SchulBrücken in einer neuen Dokumentation, zu beziehen über die Geschäftsstelle oder als Download unter Publikationen.


Die Teilnehmer der Alumni SchulBrücke in Dresden.

Wir freuen uns über neue Mitglieder im Senat der Stiftung: Christian Lindner, Bundes­vor­sitzender der FDP, Jes Albert Möller, Präsident des Landes­verfassungs­gerichts Brandenburg, Olaf Scholz, Erster Bürger­meister der Freien und Hanse­stadt Hamburg und Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie.
mehr »


Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Richard Schröder erhält in diesem Jahr den Point-Alpha-Preis für seine Verdienste um die deutsche Einheit.

mehr »


Die SchulBrücke Europa in Heidelberg vom 25.2 - 4.3.2016


Wie viel Nation braucht ein Staat? Dokumentation über die Jahrestagung 2015 mit Impulsvortrag von Bundestags­präsident Norbert Lammert.

Zu bestellen über die Geschäftsstelle der Stiftung


Soest - Das Aldegrever-Gymnasium, seit einigen Jahren Europaschule, baut weiter an europäischen Brücken. Darin ist die Schule einen großen Schritt weitergekommen.
mehr »


Recht und nationale Identität – Der Wettstreit zwischen deutschem und anglo-amerikanischem Recht und der Kampf um die Bilanzierungs­vorschriften nach HGB und IFRS“, Podiumsdiskussion am 17.2 um 19.00 in Hamburg. Einladungen über die Geschäftsstelle.
mehr »


Die Projektwoche der SchulBrücke in Weimar, Eindrücke eines slowakischen Teilnehmers

©Tibor

Neu in den Senat der Stiftung gewählt: Die Intendantin der Rund­funks Berlin Branden­burg (rbb), des "Brücken­senders" zwischen Deutsch­land und Polen, Dagmar Reim, der Präsident des Zentral­rats der Juden in Deutschland, Dr. med. Josef Schuster, der Leiter des Ressorts Außen­politik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Klaus-Dieter Frankenberger, und der Präsident der Fraunhofer Gesell­schaft, Prof. Dr. Ing. habil. Prof. e.h. Dr. h.c. mult. Reimund Neugebauer.


Unterstützen
               Sie uns!