Deutscher Nationalpreis 2017

Deutscher Nationalpreis für Rafał Dutkiewicz am 13. Juni in Berlin

Am 13. Juni 2017 wurde der Mathematikprofessor und seit 2002 amtierende Stadtpräsident von Breslau / Wroclaw, Dr. Rafal Dutkiewicz, in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin für seine besonderen Verdienste um die europäische Einbettung seiner Stadt im Allgemeinen und die deutsch-polnischen Beziehungen im Besonderen mit dem Deutschen Nationalpreis 2017 ausgezeichnet.

Bei weltoffenen Polen gilt Rafal Dutkiewicz als politischer Hoffnungsträger, der nationalistischen und antideutschen Ressentiments abhold ist.

Die Kirche konnte die fast 500 Gäste kaum fassen und viele folgten der Zeremonie im Stehen. Unter den Gästen waren neben den Gremienmitgliedern der Deutschen Nationalstiftung mit ihrem Förderverein auch Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Staatssekretär Steinlein für Bundespräsident Steinmeier, der Vorstandsvorsitzende der den Deutschen Nationalpreis seit vielen Jahren fördernden Körber-Stiftung Dr. Lothar Dittmer und weitere hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft. Unter den vielen Gästen aus Polen waren zahlreiche Stadtratsmitglieder aus Breslau / Wroclaw an ihren Amts-Schärpen zu erkennen.

In seiner Begrüßungsrede legte Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler als Senatspräsident der Deutschen Nationalstiftung die Motive der Stiftung für die Auszeichnung des Preisträgers dar. Der in Breslau geborene Prof. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts und Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung, würdigte den Preisträger vor dem Hintergrund der Geschichte der Stadt und schlug einen Bogen von der Zeit der Zerstörung und Vertreibung hin zu einem Zusammenleben von Polen und Deutschen in einem vereinten Europa.

Der Preisträger bedankte sich mit einer anspruchsvollen und am Ende besonders anrührenden Rede und widmete den Preis seinem anwesenden Deutschlehrer Stefan Pflaum. Im Schlusswort stellte Prof. Dr. Richard Schröder als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung in der ihm eigenen tiefgründigen und humorvollen Art die Gründung des Erzbistums Gnesen durch Otto III , die verbreitet als Gründung des polnischen Staates angesehen wird, in einen europäischen Zusammenhang.

Die Reden wurden musikalisch deutsch-polnisch umrahmt von Kirchenmusikdirektor Kilian Nauhaus an der Orgel mit Stücken von Bach, Surzynski und Podbielski und zum Abschluss widmete der polnische Pianist Janusz Olejniczak dem Preisträger drei Klavierstücke als musikalisches Geschenk.

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