Fritz-Stern-Stipendien

Die Kurzzeitstipendien wurden 2005 anlässlich der Verleihung des National­preises an Professor Dr. Fritz Stern eingerichtet, um Nachwuchs­his­to­ri­ke­rinnen und Nachwuchs­historikern aus Polen und Deutschland für den Abschluss ihrer Arbeiten notendigen, kurze Forschungs­aufenthalte (1-3 Monate) im jeweils anderen Land zu ermöglichen. Mit dem Ziel der Festigung der deutsch-polnischen Beziehungen soll die Förderung den Stipendiaten helfen in der Geschichte des jeweiligen Nachbar­landes nach dem Grundsatz „Verständnis wächst aus Kenntnis“ das Verbindende zu erkennen.

In der Regel forschen Deutsche in Breslau, wo sie durch das Willi-Brandt-Zentrum von Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz betreut werden, und Polen in Frankfurt an der Oder. Hier wird das Programm von Prof. Dr. Werner Benecke von der Viadrina Universität begleitet.

Die jährlichen Ausschreibungen für bis zu 10 Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen von der Viadrina bzw. dem Willi-Brandt-Zentrum Sie sind nach Bedarf und Forschungsstand gestaffelt und betragen maximal 1.000 Euro. Seit 2005 wurden für 65 ca. 50.000 Euro aufgewendet.

Unsere Stipendiatin Lisa Höhenleitner erhielt im Dezember 2015 für ihre Masterarbeit zur Geschichte des Oppenheim-Palais in Breslau den Förderpreis für Nachwuchs­wissenschaftler des polnischen Botschafters. Die Märkische Oderzeitung hat dazu einen Artikel veröffentlicht.


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Aktuell

29.03.2020

Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
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Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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