Jugendprojekte

Die in Deutschland und in deutscher Sprache stattfindenden, einwöchigen „SchulBrücken“ sind eine Investition in die friedliche Zukunft Europas

Die Deutsche Nationalstiftung befasst sich mit Fragen der Nation und mit Europa. Die in Deutschland und in deutscher Sprache stattfindenden, einwöchigen „SchulBrücken“ sind eine Investition in die friedliche Zukunft Europas. Sie bilden neben den Vorträgen und der jährlichen Verleihung des Deutschen Nationalpreises das Herzstück der Stiftungsarbeit.

Seit 2002 nutzt die SchulBrücke Weimar zweimal im Jahr die deutsche Klassik als Ressource für die politische Bildung von ca. 48 Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs - zunächst aus Deutschland, Frankreich und Polen, inzwischen aus ganz Europa. Mit anspruchsvollen Texten z.B von Wieland, Herder, Goethe und Schiller erschließen sich die Teilnehmer eigenständig und gemeinsam das jeweilige Seminarthema wie z.B. „Frauen und Männer: Die Geschlechterdebatte um 1800“, „Weimar und Jena als Schauplatz der Aufklarung“ oder „Edle Geister und schnöder Mammon- Die ökonomischen Diskussionen und das wirtschaftliche Handeln in der Weimarer Klassik“.

Seit 2006 bietet die SchulBrücke Europa viermal im Jahr in geschichtsträchtigen deutschen Städten Schülerinnen und Schülern aus allen europäischen Ländern von Russland bis Irland und von Skandinavien bis Griechenland die Möglichkeit, das aktuelle Verhältnis der Begriffe „Nation“ und „Europa“ zu erforschen. Ausgehend von der eigenen nationalen Identität diskutieren die ca. 48 Teilnehmer Fragen nach ihrer gemeinsamen Zukunft in einem geeinten Europa. Namhafte Referenten der Deutschen Nationalstiftung oder Repräsentanten europäischer Institutionen sind in die Programme eingebunden.

Als SchulBrücke Alumni findet seit 2010 einmal jährlich in verschiedenen Orten Deutschlands ein intensives Wochenseminar für jeweils 25 bis 30 ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SchulBrücken Europa und jetzt auch der SchulBrücken Weimar mit Beteiligung prominenter Gastreferenten statt. Das Seminar hat in jedem Jahr ein anspruchsvolles Thema – z.B. „Die Zukunft der Erinnerung“ (Dresden) oder „Gemeinwohl in der Republik der Kaufleute“ (Hamburg).

Veranstalter sind die deutsche Nationalstiftung, die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) und bei den SchulBrücken Europa und Alumni auch die Robert Bosch Stiftung. Die Robert Bosch Stiftung hat das Projekt 2011 von der Fachhochschule Köln evaluieren lassen. Die sehr positive Bewertung kennzeichnet das Projekt als ein in deutscher Praxis einzigartiges Modell internationaler Jugendarbeit und politischer Bildung. Bewerben können sich für die SchulBrücken Weimar und Europa nur Schulen, für die SchulBrücke Alumni nur ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die teilnehmenden Schulen unterstützen die Vorbereitung ihrer Gruppe durch das übersandte Material schon vor der Reise und entsenden mindestens eine Lehrkraft als Begleitung. Aus dem inzwischen aus über 2.000 jungen Erwachsenen bestehenden europäischen Netzwerk hat sich ein Alumni-Verein gegründet und ab 2017 wird zur Vernetzung von Schulen und Lehrkräften eine „LehrerBrücke“ angeboten.

Teilnahmebedingungen für SchulBrücke Weimar und SchulBrücke Europa

Die Deutsche Nationalstiftung und unser Projektpartner die EJBW (Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar) arbeiten mit einer Reihe von Schulen fest zusammen. Wir freuen uns darüber hinaus über weitere Interessenten. Wenn Sie und Ihre Schüler an einer Teilnahme interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Frithjof Reinhardt (ipkBadBerka@t-online.de) von der EJBW. Die SchulBrücke Europa hat eine eigene Homepage www.schulbruecke-europa.de. Hier finden Sie nähere Informationen


Termin Schulbrücke Europa

19. - 27.03.2020 in Naumburg

Termine SchulBrücke Weimar

05. - 12.06.2020 in Weimar
18. - 25.09.2020 in Weimar


Termine aus 2019 »

Termin AlumniBrücke

16. - 19.04.2020 Europacamp in Hamburg

Termin Alumni Wochenende

(25.) 26.06. - 28.06.2020 in Weimar


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Aktuell

29.03.2020

Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
mehr »
Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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