Deutscher Nationalpreis 2012

Nationen kann man an auch ihren Liedern erkennen. Auch zu dem, was uns Deutsche als Nation ausmacht, gehören unsere Lieder, insbesondere unsere jahrhundertealten Volkslieder.

Ihre emotionale Kraft wurde von den Nationalsozialisten missbraucht und diese Lieder zu singen galt lange Zeit als verpönt. Deshalb brauchen sie besondere Zuwendung - wie das gemeinsame Singen überhaupt.

Canto elementar fördert die Freude am gemeinsamen Singen, pflegt das kulturelle Erbe der Deutschen und weckt das Interesse für die Lieder anderer Nationen.

Aus dem 1999 unter der Schirmherrschaft von Lord Yehudi Menuhin gegründeten Netzwerk "Il Canto del Mondo" zur Förderung des Singens ging dank Prof. Dr. Hermann Rauhe und Dr. Karl Adamek "Canto elementar" als Singprogramm für Kindergärten hervor. Seit 10 Jahren singen ehrenamtliche Singpaten in "Canto-Kindergärten" jede Woche einmal mit den Kindern und Erzieherinnen alte deutsche Volkslieder. Canto Elementar verbindet die Generationen, stärkt die Kinder und die sozialen Bindekräfte der Gesellschaft und wirbt für eine Alltagskultur des Singens vom Kindesalter an.

Dafür wurde Canto Elementar am 20. Juni 2012 im Französischen Dom zu Berlin mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert sprach den 450 Gästen aus der Seele, als er das Singen als die sozialste aller Künste bezeichnete. Gemeinsam mit Sebastian Krumbiegel und einem Canto-Chor sangen alle Gäste – unter ihnen die meisten Gremienmitglieder der Deutschen Nationalstiftung, Rolf Zuckowski und Achim Reichel - die "Die Gedanken sind frei" und "Geh aus, mein Herz und suche Freud" und das abschließende Lied "Viel Glück und viel Segen" erklang unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Rauhe sogar als mächtiger, vierstimmiger Kanon.

Preisverleihung des Deutschen Nationalpreises 2012 an Canto elementar

Weitere Bilder der Veranstaltung
Laudatio von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert


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Aktuell

04.06.2020

Torsten Pötzsch,
© Stadt­verwaltung Weißwasser/O.L.

Deutscher Nationalpreis 2020 geht an Torsten Pötzsch. Der Oberbürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt Weißwasser wird für seinen starken Einsatz gegen Hass und Spaltung in seiner Kommune ausgezeichnet, stellvertretend für viele Kommunalpolitiker, die sich ebenso für unsere Demokratie und die Bewahrung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Den Förderpreis 2020 erhält die Initiative „No Hate Speech Movement“, die sich in vielen Ländern gegen Hetze im Netz engagiert.

Pressemeldung


Wir gedenken mit großer Dankbarkeit unseres Gründungsmitglieds, des Physikers Prof. Dr. Reimar Lüst.

Der Wissenschaftsmanager, langjährige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der ESA setzte sich mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die Stiftung entstehen konnte. Gemeinsam mit Helmut Schmidt, Kurt Masur, Kurt Biedenkopf und Peter Kreyenberg gehörte er im Jahr 1993 dem Vorstand an und blieb der Stiftung als kundiger Berater stets verbunden. Er ist am 31.03.20 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
mehr »
Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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